Flanderns Natur erleben | railtour Reiseblog

  • 13.03.2026
  • Team railtour
  • Aktivferien
Eine Person steht auf einem Felsvorsprung mit Blick über eine weite Landschaft aus Wäldern und Seen; ein Rucksack liegt am Boden neben der Person. | © MEDIALIFE.BE

Flandern überrascht mit einer erstaunlich kompakten Naturvielfalt: 67 km Nordseeküste mit dem Zwin Naturpark, weite Polderlandschaften, Dünen, Heidegebiete und ausgedehnte Wälder wie der UNESCO-anerkannte Zonienwald. Ob Wandern, Velo, Kanu oder SUP – grüne und blaue Naturräume liegen dicht beieinander.

Das ideale Aktivreiseziel

Die Landschaft erzählt ihre Geschichte, besonders eindrucksvoll entlang der Spuren der ehemaligen Westfront. Sanfte Hügel im Hageland und wilde Pfade im RivierPark Maasvallei laden zum Entdecken ein. Kunstinstallationen, Skulpturenparks und Terrassen im Grünen verbinden Natur mit Kultur. Über 500 Parks und Schutzgebiete machen Flandern zum idealen Aktivreiseziel.

Ferien in Flandern

Knotenpunkte ins Grüne

In Flandern führt ein dichtes Knotenpunktnetz komfortabel von Station zu Station – für Wandernde wie für Velofahrende. Individuelle Touren lassen sich flexibel planen oder aus bestehenden Routen wählen.

Flandern verfügt über ein dichtes Netz markierter GR-Fernwanderwege (Sentiers de Grande Randonnée) durch Wälder, Flusstäler und Hügellandschaften, flexibel planbar als Tages- oder Mehrtagestour. Ambitionierte Wandernde setzen auf Langstrecken und diese GR-Wege, markiert in Weiss-Rot oder Weiss-Gelb. Die GR128 verläuft von Ost nach West, die GR129 von Nord nach Süd. Insgesamt umfasst das flämische GR-Netz rund 5‘000 km und schliesst nahtlos an Wege in Wallonien und den Nachbarländern an.

«Flanders Finest»-Routen

Flanderns schönste Wanderwege führen vorbei an charmanten Dörfern, durch weite Wälder und zu malerischen Ausblicken. Die «Flanders’ Finest»-Wanderwege verbinden Kulturerbe, Kunst und Gastronomie und bieten für jedes Niveau das passende Erlebnis. Dank Wanderknotenpunkten oder GPX-Download ist die Orientierung unkompliziert. Sogenannte Treinstapper-Wanderungen in Flandern lassen Natur & GR-Wege auch nachhaltig mit dem Zug – von Bahnhof zu Bahnhof - erreichen. 

Auch Velofahrende entdecken mit «Flanders’ Finest»-Velowegen die Highlights der Region: Kathedralen, Kirchen, Abteien, flämische Meister, Schlösser sowie Restaurants und Kneipen mit regionalen Bieren und Spezialitäten. Veloverleihe, Knotenpunktsystem und GPX-Daten sorgen für flexible Planung. 

Mit dem Velo durch Flandern

Ikonisches Erleben

Neun Ikonen-Velowege verbinden Natur, Geschichte und Kultur: etwa die Küstenroute, die Maas- und Frontroute 14–18, Kempen- und Schelderoute, die Grüner-Gürtel-Route, die Kunststädte-Route (über 340 km) oder die grosse Hügel- und Flandernroute mit teils mehr als 900 km. Jede der Routen verbindet die schönsten Plätze der flämischen Landschaft durch attraktive Radwege rund um ein zentrales Thema. Alle Strecken sind durchgängig und in zwei Richtungen beschildert sowie kombinierbar.

Barrierefrei reisen

Flandern ist für alle da: ob zu Fuss, auf dem Velo oder mit ein wenig zusätzlicher Unterstützung – jede Reise zählt. Von Museen mit stufenlosem Zugang über Gebärdensprach-Guides bis hin zu barrierefreien Spazierwegen und sinnfreundlichen Tipps: In Flandern wird emsig daran gearbeitet, Reisen für alle einfacher, sicherer und schöner zu machen. 

Barrierefreies Velofahren in Flandern verbindet hügelige Passagen mit weiten Ebenen. Die Routen führen durch abwechslungsreiche Natur, vorbei an charmanten Orten und in historische Städte. Viele Strecken sind auch mit angepasstem Velo oder E-Bike komfortabel und für unterschiedliche Ansprüche geeignet. 

Kultur unter freiem Himmel

Flanderns Naturlandschaften gehen Hand in Hand mit einer jahrhundertealten Kunst- und Kulturerbe-Tradition. Sie inspirierten Generationen von Kreativen und bilden die Bühne für aussergewöhnliche Orte wie die Verbeke Foundation, die Installation Reading between the Lines, der einmalige Skulpturenpark Antwerpens, Middelheim, oder den Skulpturenpark Beaufort an der Küste. Hinter vielen Ecken warten Cafés mit regionalen Bieren und Spezialitäten – Genuss und Gastfreundschaft gehören in Flandern untrennbar dazu.

Die Naturperlen in Flandern werden besonders geschützt, für die Besuchenden, die Einwohner und für das örtliche Handwerk – #Respectvoordenatuur (Respekt für die Natur) – hat einen grossen Stellenwert.

Mikro-Abenteuer pur

Mikro-Abenteuer lassen sich im Hageland, in den Flämischen Ardennen, in der Leie-Region, in den sanften Hügeln der Westhoek, im Nationalpark Scheldetal, im RivierPark Maasvallei, im Nationalpark der Wälder von Brabant, im Landschaftspark Haspengau, in der Zwin-Region an der Nordseeküste, im Nationalpark Hoge Kempen sowie im Pajottenland und in der Kalmthoutse Heide erleben. All diese klangvollen, teils noch wenig bekannten Regionen bieten ideale Voraussetzungen zum Entschleunigen – und sind für klassische Flandern-Reisende echte Geheimtipps, die einen Besuch unbedingt wert sind.

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