Burgenland
Die Sonnenseite Österreichs
Fernweh beginnt oft mit Bildern: endlose Savannen, sanfte Hügel voller Zypressen oder ein stiller Fluss, der sich durch sattes Grün schlängelt. Für solche Sehnsuchtsorte muss man aber nicht zwangsläufig um die halbe Welt fliegen. Im Burgenland, ganz im Osten Österreichs, wechseln die Landschaften auf wenigen Kilometern so eindrucksvoll, dass sich eine kleine Weltreise ganz ohne Langstrecke anfühlt. „So weit. So nah. So Burgenland.“: drei Landschaften, drei völlig unterschiedliche Ferienmomente – und alles entspannt in wenigen Tagen erlebbar.
SO WEIT. SO NAH. SO BURGENLAND.
Best of Burgenland
Auf bestens ausgebauten Radwegen und stets befahrbaren Mountainbike-Trails (insgesamt: 3.300 km) ist im Burgenland ganzjährig Saison. Dafür sorgt das milde Klima mit durchschnittlich 300 Sonnentagen im Jahr – der Spitzenwert unter allen österreichischen Bundesländern.
Wie ein flacher, von Schilf gesäumter Ozean breitet sich der Neusiedler See in der Pannonischen Tiefebene aus (320 Quadratkilometer): grösster See Österreichs, grösster westlichster Steppensee Europas und eines der artenreichsten Vogelschutzgebiete.
Sie waren frühe Superstars der Musik. Der Komponist Joseph Haydn (1732–1809) wirkte als Hofkapellmeister in Eisenstadt. Der Geburtsort des Klaviervirtuosen Franz Liszt (1811–1886) in Raiding ist heute eine Museums- und Konzertstätte. Zusätzlich erwarten Gäste ganzjährig Konzert- und Festivalhighlights.
Das Burgenland ist die erste Region Europas, in der alle Tourismusdestinationen eines Bundeslandes doppelt zertifiziert sind – mit dem Österreichischen Umweltzeichen und dem international anerkannten TourCert-Gütesiegel.
Das Burgenland ist ein reiches und vielfältiges Genussland. Wer es auf den genussreichen Wanderwegen und Flaniermeilen erkundet, lernt idyllische Weingärten, versteckte Paradiese und jede Menge Überraschungen kennen.
Tief in der Kultur des Burgenlands verwurzelt ist der Genuss, wobei Regionalität, Authentizität und Traditionsbewusstsein seit jeher eine bedeutende Rolle spielen. Das kulinarische Angebot und vor allem der Wein werden im Burgenland auch gerne zelebriert. Den weinkulinarischen Höhepunkt gibt es beim Martiniloben: Unter anderem wird dabei der junge Wein, der bis zu Martini (Fest des heiligen Martin) mehrere Wochen lang in den Fässern reifen durfte, zum ersten Mal verkostet.