Romeo & Julia: Auf den Spuren der berühmtesten Liebesgeschichte der Welt in Verona | railtour Reiseblog
- 16.01.2026
- Team railtour
Liebe, Leidenschaft und ein Hauch von Tragik – kaum eine Geschichte berührt seit Jahrhunderten so tief wie Romeo und Julia. William Shakespeares berühmtes Drama hat Verona weltberühmt gemacht und zieht bis heute Romantikerinnen und Romantiker aus aller Welt an. Gerade zum Valentinstag bietet sich eine Reise nach Norditalien an, um die Schauplätze dieser zeitlosen Liebesgeschichte gemeinsam zu entdecken. Wir zeigen, welche Orte in und um Verona besonders eng mit Romeo und Julia verbunden sind und warum sie perfekt für eine romantische Auszeit zu zweit sind.
Dank der guten Zugverbindungen über Mailand lässt sich Verona bequem und nachhaltig erreichen.
Folgen Sie den Spuren von Romeo und Julia und erleben Sie Verona als romantisches Set‑Jetting Reiseziel für besondere Momente zu zweit.
Veronas Altstadt: Bühne einer unsterblichen Liebe
Die Altstadt von Verona gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und bietet eine Kulisse, wie sie romantischer kaum sein könnte. Enge Gassen, historische Palazzi und lebendige Plätze lassen die Stadt wie eine Bühne erscheinen, auf der sich Romeo und Julia jederzeit begegnen könnten. Beim gemeinsamen Spaziergang durch die verwinkelten Strassen entsteht schnell das Gefühl, in eine andere Zeit einzutauchen. Cafés, kleine Boutiquen und traditionelle Trattorien machen Verona zu einem idealen Ziel für Paare, die Kultur, Genuss und Romantik verbinden möchten.
Julias Haus: Der berühmteste Balkon der Welt
Die Casa di Giulietta ist zweifellos der bekannteste Ort der Stadt. Der kleine Innenhof mit dem legendären Balkon gilt als Symbol der grossen Liebe zwischen Romeo und Julia. Besucherinnen und Besucher hinterlassen hier Liebesbriefe, verewigen sich mit Initialen an den Wänden oder berühren die Bronzestatue Julias – ein Ritual, das Glück in der Liebe versprechen soll. Auch wenn die Geschichte fiktiv ist, entfaltet dieser Ort eine ganz besondere Atmosphäre, die vor allem am Valentinstag für Gänsehautmomente sorgt.
Romeos Haus: Ein stiller Gegenpol
Weniger überlaufen, aber nicht minder stimmungsvoll ist die Casa di Romeo, die dem verfeindeten Geschlecht der Montagues zugeschrieben wird. Das mittelalterliche Gebäude mit seiner markanten Backsteinfassade liegt etwas abseits der Hauptwege und lädt dazu ein, Verona in ruhigerem Tempo zu entdecken. Gerade dieser Kontrast zwischen den beiden Häusern verleiht der Geschichte von Romeo und Julia zusätzliche Tiefe und macht den Besuch besonders eindrucksvoll.
Piazza dei Signori & Arche Scaligere: Geschichte zum Anfassen
Nur wenige Schritte von Romeos Haus entfernt liegt die elegante Piazza dei Signori, umgeben von bedeutenden historischen Gebäuden. Gleich daneben befinden sich die Arche Scaligere, monumentale Grabstätten der einstigen Herrscherfamilie Veronas. Diese Orte lassen das mittelalterliche Verona lebendig werden und bieten einen atmosphärischen Rahmen, um in die Zeit einzutauchen, in der Shakespeares Drama angesiedelt ist.
Kloster San Francesco al Corso: Julias letzte Ruhestätte
Ein besonders emotionaler Ort ist das ehemalige Franziskanerkloster San Francesco al Corso, in dem sich die sogenannte Tomba di Giulietta befindet. Der schlichte Sarkophag im Innenhof gilt als Julias Grab und zieht vor allem Paare an, die sich von der Tragik der Geschichte berühren lassen. Trotz, oder gerade wegen, der melancholischen Stimmung ist dieser Ort ein eindrucksvolles Zeugnis dafür, wie stark Romeo und Julia bis heute unsere Vorstellung von Liebe prägen.