Take a risk, visit Linz

  • 14.02.2025
  • Team railtour
railtour Städtereise Linz | © Linz Tourismus_MartinStoebich

Wer einen Linz-Besuch wagt, merkt schnell: Die Stadt zeigt sich authentisch und genau das macht ihren Reiz aus. Sie hält Überraschungen bereit und lädt Neugierige ein, Dinge zu entdecken, von denen sie gar nicht wussten, dass sie danach suchen. Festivalgelände oder leerer Parkplatz? Zwei beleuchtete Glascontainer oder pulsierende Hotspots für Kunst und Kultur?
Die Strassen und Plätze dieser Stadt sind wandelbare Kulissen, die sich jeden Tag neu erfinden. Heute eine lebendige Shoppingmeile, morgen ein Zentrum für Strassenkunst, und übermorgen vielleicht die Bühne für kulinarische Entdeckungen. Für Neugierige, die bereit sind, abseits der gewohnten Pfade zu wandeln, wird Linz zur faszinierenden Entdeckungsreise. Die Stadt zeigt sich unerwartet und facettenreich, für jene, die sich trauen, den Blickwinkel zu ändern. Erlebe, was die Stadt an der Donau so liebenswert macht, und lass dich von der entspannten Atmosphäre mitreissen.
Linz erwartet dich – überraschend anders, überraschend schön.

Shopping Tour mit Linzer Torte

Ausserorts sind Landstraßen oft ungemütlich, Autos fahren mit bis zu 100 km/h und Gehsteige sind selten.

Ganz anders in Linz. Hier ist sie eine Shoppingmeile mit unzähligen Geschäften, auf der sich schon einmal ein Nachmittag „verbummeln“ lässt. Am nördlichen Ende mündet sie in den barocken Hauptplatz, mit einem 20 Meter hohem Denkmal an die Pandemie. Nein, nicht Corona. Dort gibt es Glocken, Kaffee und Linzer Torte ¬– die perfekte Stärkung vor dem Aufstieg zum Schloss. Für weniger Sportliche gibt es eh auch einen Lift.

Aussicht geniessen

Linz ist die Stadt mit dem Grössten! Der Legende nach wäre der Mariendom auch höher geplant gewesen, hätten die Monarchen nicht interveniert – der Höchste sollte immerhin in der Hauptstadt stehen. Flächenmäßig ist er trotzdem die Nummer Eins und wer sich über die 633 Stufen in 112 Metern Höhe wagt, bekommt einen 360 Grad Ausblick über die Stadt.

Einen Ausblick gibt es auch von wo anders. Denn Linz ist zwar nicht Herr der Ringe, aber auch hier hat es „die zwei Türme“ – oben am Pöstlingberg im Zwergenreich, bewacht von einem Drachen. Zugegeben eher etwas für Kinder, die Aussichtsplattform ist dafür ein echter Hingucker für alle Altersklassen. 

Neugierige Blicke in die Museen

Weniger Fantasy und mehr Science-Fiction gibt es im „Glasbunker“ direkt am Donauufer, beleuchtet mit 40.000 LEDs. Im Ars Electronica Center stehen selbstdenkende Roboter und gigantische Laser am Tagesprogramm. Futuristisch sieht es auch am anderen Ufer aus. Wobei man auf den ersten Blick meinen könnte, es handelt sich um das gleiche Gebäude.

Wer genauer hinsieht, merkt schnell: Im Lentos Kunstmuseum gibt es keine Roboter, hier dreht sich alles um zeitgenössische Kunst. Die etwas andere Galerie ist nur wenige Minuten flussabwärts. Und beschmierte Hausmauern und jugendliche Kritzeleien sind die Ausstellungsstücke keinesfalls. Im Mural Harbor strecken sich bunte Kunstwerke über ganze Hallen.

Linz steht unter Strom

Und dieser Strom sorgt für Abkühlung. Denn was auf den ersten Blick wie eine klassische Handelsstrasse wirkt, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als Badeplatz und Ruheoase. Abenteuerlustige tauchen ein in die Natur, lassen sich auf einer Luftmatratze die Donau hinuntertreiben und erleben Linz aus einer ganz neuen Perspektive.

Wer trocken bleiben will, sollte einen Blick an die Ufer riskieren. Hier gibt es mehrere Optionen: Beton, Sand oder Steine. Was alle drei vereint? Wenn es klingelt, gibt es kühle Getränke.

Hier gibt es was auf die Ohren

Wo einst die Postkutschen ein- und ausgefahren sind, wurde es irgendwann Zeit für Kultur, oder eben Zeitkultur im Posthof.

Konzerthäuser werden in Linz ansonsten gerne in Parks gebaut. Der griesgrämige Starkomponist aus der Region hat seinen Namen für das Brucknerhaus direkt am Donauufer hergegeben, während sich im Linzer Volksgarten die Namensgebung eher auf das Wesentliche beschränkt hat: Musiktheater.

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