Gen Z meets Florenz | railtour Reiseblog
- 17.08.2026
- Team railtour
Dieser Blog zeigt Florenz so, wie wir als Generation Z die Stadt erleben. Für uns geht es nicht darum, Sehenswürdigkeiten einfach abzuhaken, sondern Momente zu sammeln, die sich echt anfühlen und zu unserem Lifestyle passen. Florenz ist für uns mehr als Renaissance, Kunst und historische Fassaden. Es ist ein Mix aus kleinen Gassen, Gelato-Spots, Rooftopbars und Sonnenuntergängen über den Dächern. Wir entdecken die Stadt zwischen Social-Media-Spots und lebendigen Piazzas, zwischen dem Arno und beeindruckender Architektur. Hier treffen italienischer Streetstyle auf alte Palazzi, spontane Aperitivo-Momente auf Pasta-Pausen und perfekte Fotospots und kleine Momente, die wirklich lange bleiben.
Florenz auf den ersten Blick
Meine Reise beginnt mit dem Eurocity von der Schweiz nach Mailand. Während meiner Umsteigezeit gönne ich mir in der Markthalle Mercato im Milano Centrale noch etwas zu essen, bevor es mit dem Zug weiter nach Florenz geht. Als ich in Florenz ankomme, spüre ich sofort die warmen Strahlen der toskanischen Sonne. Vom Bahnhof aus folge ich dem Menschenstrom Richtung Zentrum und entdecke dabei bereits die ersten beeindruckenden Gebäude. Prunkvolle Fassaden, enge Gassen und historische Architektur prägen das Stadtbild und verleihen der Stadt einen ganz besonderen Charme. Als ich schliesslich mein Hotel erreiche, habe ich bereits das Gefühl, in eine andere Zeit eingetaucht zu sein. Diese ersten Eindrücke machten sofort Lust darauf, Florenz weiter zu erkunden.
Florenz fühlt sich wie Kunst an
Also begebe ich mich wieder auf die Strassen und mache mich auf den Weg zur Kathedrale Santa Maria del Fiore. Schon von weitem wirkt sie beeindruckend, fast wie ein riesiges Kunstwerk. Weiter geht es über die Piazza della Repubblica bis zur Piazza della Signoria, wo ich die bekannte David-Statue von Michelangelo bestaune. Nach dem Abstecher in die Uffizien, spaziere ich am Arno entlang mit Blick auf die Ponte Vecchio und da wird mir klar: Kunst findet man in Florenz nicht nur in Museen. Hier wartet an jeder Strassenecke etwas Beeindruckendes.
Sonnenuntergänge über den Dächern von Florenz
Nach diesem lebendigen Tag wollte ich am liebsten etwas herunterkommen und trotzdem den Vibe der Stadt geniessen. Dafür bietet Florenz die perfekte Möglichkeit: In der Innenstadt gibt es zahlreiche Rooftopbars mit grandioser Aussicht auf den Dom und andere Sehenswürdigkeiten. Nun sitze ich in einer dieser Rooftopbars, geniesse einen kalten Aperol und schaue zu, wie die Sonne allmählich hinter dem Dom verschwindet. Für einen Moment wird alles ruhiger, und genau dieser Augenblick zeigt mir Florenz noch einmal von einer ganz anderen Seite.
Zwischen Pasta und Gelato
Natürlich wurde ich während meiner Tage in Florenz beim Bestaunen all der schönen Orte auch irgendwann hungrig. Dabei hat mich die Stadt kulinarisch richtig überrascht. An fast jeder Ecke entdeckte ich kleine Restaurants mit einheimischen Spezialitäten und regionalen Gerichten. Ich probierte mich durch verschiedene Leckereien und war beeindruckt von der Qualität und der Vielfalt. Besonders spannend fand ich, wie einfach man in Florenz lokal essen kann. Gleichzeitig bietet die Markthalle Mercato Centrale Firenze die Möglichkeit, Spezialitäten aus Italien, aber auch Leckereien aus der ganzen Welt zu probieren. So wurde Essen in Florenz für mich nicht nur zur Pause, sondern zu einem eigenen Erlebnis.
Die andere Seite von Florenz
Florenz wird vom Fluss Arno in zwei Teile geteilt. Auf der einen Seite liegen viele der bekannten Highlights wie die Kathedrale und die Uffizien. Auf der anderen Seite ist die Stadt etwas ruhiger und weniger touristisch. Über die Ponte Vecchio gelangte ich auf diese Seite der Stadt. Dort entdeckte ich kleine Gassen, gemütliche Restaurants, weniger Hotels und eine Atmosphäre, die sich etwas lokaler anfühlt. Danach ging es etwas bergauf zum berühmten Aussichtspunkt Piazzale Michelangelo. Von dort hatte ich einen wunderschönen Blick über Florenz. Mit einem Aperitivo in der Hand geniesse ich die Aussicht über die Dächer, den Dom und den Arno, ein Moment, der sich ruhig, echt und besonders angefühlt hat.